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Curriculum Vitae

PROF. DR. HEINFRIED DUNCKER
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin / Psychoanalyse
Bornebreite 13
37186 Moringen
Telefon (mobil): 0160/94 85 42 20
E-Mail: hduncker@bitte-keinen-spam-drduncker.de

Persönliche Angaben:

  • Staatsangehörigkeit: deutsch
  • Alter: 60 Jahre
  • Geburtsort: Mettmann
  • Konfession: evangelisch

Ausbildung:

1967

  • Abitur und Beginn des Studiums der Medizin, dann der Psychiatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Rouen (Rouen/Frankreich)

 

1978

  • Promotion und deutsche Approbation 

Berufserfahrung:

03.74 – 04.77

  • Ass.-Arzt am Centre Hospitalier Spécialisé du Rouvray (faisant-fonction d’interne à titre étranger)  (Rouen/Frankreich)

 

01.78 – 06.79

  • Vertreter des ärztlichen Direktors an der Klinik für gerichtliche Psychiatrie (Haina)

 

1979

  • verschiedene psychiatrische Praxisvertretungen

 

11.79 – 12.82

  • Leitung des Sozialpsychiatrischen Dienstes (Goslar)

 

01.83 – 10.92

  • Der Leitende Arzt des Westfälischen Therapiezentrums Bilstein (Marsberg)

 

12.85 – 06.87

  • Zugleich: Der Leitende Arzt der Westfälischen Klinik Schloss Haldem (Sternwede)

 

01.89 – 10.92

  • Zugleich: Medizinalreferent in der Gesundheitsabteilung LWL (Münster)

 

11.92 – 12.97

  • Der Leitende Arzt des Westfälischen Zentrums für Forensische Psychiatrie (Lippstadt)

 

01.98 – 09.99

  • Medizinalreferent Gesundheitsabteilung LWL (Münster)

 

10.99 – 09.05

  • Ärztlicher Direktor der Ev. Fachkliniken Heidehof gGmbH und Chefarzt in Moritzburg bzw. Weinböhla (Moritzburg bei Dresden)

 

seit SS 2004

  • zugleich: Gastprofessor an der Universität Kassel (Kassel)

 

01.10.05 – 30.11.06

  • Der Leitende Arzt der Annenhofklinik (Steinheim)

 

12.06 – 06.07

  • Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - HGC Kliniken GmbH (Bad Laasphe)

 

seither

  • Gutachter bei Gericht (Moringen)

Spezielle Qualifikationen:

1972 – 1977

  • Lehranalyse (Paris/Frankreich)

 

1972 – 1977

  • Ausbildung in Einzeltherapie, Gruppentherapie, tiefenpsychologisch fundierten Kurztherapien, Psychoanalyse (Rouen/Frankreich)

 

1974 – 1978

  • Facharztstudium Psychiatrie (Rouen/Frankreich)

 

1974 – 1978

  • Psychoanalytische Seminare des Dr. Lacan (Paris/Frankreich)

 

1979

  • Zusatzbezeichnung Psychotherapie

 

1981

  • Arzt für Psychiatrie

 

1983

  • Zusatzbezeichnung Psychoanalyse

 

1993

  • Weiterbildungsermächtigung: Psychiatrie für 24 Monate Ausbildungsdauer, Psychotherapie für 12 Monate Ausbildungsdauer

 

1995

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

 

1996

  • Facharzt für Psychotherapeutische Medizin 

Mitgliedschaften:

seit 1994

  • Verantwortlicher Herausgeber der Zeitschrift Forensische Psychiatrie und Psychotherapie. Werkstattschriften

 

seit 1995

  • Redaktionsmitglied der Zeitschrift Recht & Psychiatrie
  • Mitglied des Editorial Board der Zeitschrift Acta Sexologica – Journal of Sex, Crime and social Pathology
  • Mitglied im wissenschaftlichen Beirat Bulletin de Criminologie

 

seit 1996 

  • Mitglied im Aufsichtsrat der Fördergesellschaft Kunst und Psychiatrie mbH e.V.

 

seit 1999 

  • Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der ‚Association Internationale de Criminologues de Langue Francaise‘

 

seit 2000 

  • Mitglied im Sächsischen Weiterbildungskreis für Psychotherapie, Psychoanalyse und Psychotherapeutische Medizin e.V. (SWK)

 

seit 2000 

  • Mitglied im Sächsischen Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V. (SPP)

 

seit 2003 

  • 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für künstlerische Therapien (DGKT)

Weitere Berufstätigkeiten:

1979 – 1982  

  • Supervision und Weiterbildung für den allgemeinen Sozialdienst (Goslar)

 

1980 – 1990 

  • Ermächtigung zur Beteiligung an der kassenärztlichen Versorgung für den Bereich Psychotherapie (Goslar, Marsberg)

 

1983 – 1989 

  • Rehabilitationsmedizinische und sozialmedizinische Begutachtungen für die BfA (Bundesversicherungsanstalt für Angestellte) (Marsberg)

 

1985 – 1995 

  • Lehrauftrag für Kriminologie und Psychoanalyse an der Freien Universität Berlin (Berlin)

 

1989 – 1990 

  • Mitglied in der Untersuchungskommission zu denTötungsdelikten in der WKPPPN Gütersloh (Münster)

 

1989 – 1999 

  • Aufbau und Leitung der Sozialtherapeutischen Weiterbildung für Stationsmitarbeiter im Maßregelvollzug (Eickelborn, Münster, Bielefeld)

 

1992 – 1995 

  • Mitglied der unabhängigen Untersuchungskommission des Berliner Senates und der Berliner Ärztekammer zur Frage des Missbrauchs der Psychiatrie durch die Staatssicherheit der DDR (Berlin)

 

1994 – 1995 

  • Mitglied der Expertenkommission der EG zur Struktur einer neuen Maßregelvollzugseinrichtung (s. a. Veröffentlichungsliste, Beiträge in Fachzeitschriften, R & P, 14, 2, 1996) (Münster)

 

1990 – 1999 

  • Supervision von Institutionen im Bereich der Jugendhilfe

 

seit 1995 

  • Mitwirkung bei Beratungsprojekten im Non-Profit-Bereich

 

1995 – 1999 

  • Psychiatrisch–Psychosomatischer Liaison- und Konsiliardienst, Ausländerhaftanstalt (Büren)

 

1995 – 1999 

  • Sachverständiger bei der Staatlichen Besuchskommission des Regierungspräsidenten (Düsseldorf)

 

1996 – 1999 

  • Lehrauftrag für Forensische Psychotherapie an der Ruhruniversität (Bochum)

 

1999/SS

  • Lehrauftrag für Sozialmedizin, Psychotherapie und Psychosomatik an der Fachhochschule für Soziale Arbeit (Bielefeld)

 

seit 2001 

  • Lehrauftrag für Psychiatrie. Hochschule für Bildende Künste, Aufbaustudiengang: Kunsttherapie (Dresden)

 

seit 2003 

  • Kooperationsvertrag für Forschung und Lehre in der Forensi-schen Psychotherapie und Psychotherapie schwerer Persönlichkeitsstörungen, Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Leipzig)

 

seit SS 2004 

  • Gastprofessur in Kassel in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 5 (Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet: Angewandte Statistik und computergestützte Datenanalyse) Prof. Lautsch: Ausarbeitung der Evaluationsstudie: "Erfahrungen mit Suchtpatienten, die ohne Sozialbericht aufgenommen wurden" (siehe unter www.drduncker.de/13.0.html) (Kassel)

Sprachkenntnisse:

  • Deutsch
  • Französisch
  • Englisch

Erläuterungen zum beruflichen Werdegang:

Beschäftigungszeit in Frankreich

  • Mitwirkung am Aufbau der ersten dezentralen Tagesklinik im Versorgungsgebiet des Krankenhauses
  • Teilnahme an der privaten Krankenhausversorgung als Vertreter der Fachärzte für Psychiatrie einer Privatklinik bei Paris
  • Erfahrungen als Praktikant in dem früheren Pilotprojekt der Sektorisierung, dem XIII. Arr. In Paris
  • Verantwortung für ein therapeutisches Team bestehend aus von bis zu 8 Krankenschwestern und -pflegern
  • Eigenverantwortliche Weiterbildung von Allgemeinmedizinern und Pflegepersonal

Klinik für gerichtliche Psychiatrie in Haina

  • Stellvertretende bzw. kommissarische Leitung für 220 Betten an zwei Standorten
  • Einführung des Patientenombudsmannes
  • Deutliche Senkung der Entwicklungsquote um ca. 50 %
  • Einführung einer externen Qualitätskontrolle in der Medikamentenverordnung.

Sozialpsychiatrischer Dienst in Goslar

  • Einführung und Durchführung der Fallsupervision für den Allgemeinen Sozialdienst
  • Initiative: Aufbau und Leitung einer psychiatrischen Weiterbildung für den Allgemeinen Sozialdienst
  • Beteiligung in der Gründung der Diakonischen Beratungsdienste Goslar e.V.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation mit verschiedensten Trägern und Einrichtungen
  • Ärztliche Beratung und Begutachtung

Westfälisches Therapiezentrum in Marsberg

  • Aufbau eines an den Erkenntnissen der Psychoanalyse ausgerichteten Konzeptes zur Behandlung drogenabhängiger Jugendlicher und erwachsener Straftäter: Begleitung der Baumaßnahmen, Teamfindungsprozess, Organisations- und Ablaufplanung, Aufbau der Qualitätssicherung
  • Fortschreibung des Konzeptes und Anpassung an die Veränderungen der Klientel
  • Ausrichtung eines Symposiums zum 10-jährigen Bestehen des Zentrums zwecks Überprüfung der konzeptionellen Grundlagen (s. a. Veröffentlichungsliste, Monographien und Sammelbände, R & P, 12, 2 1994)
  • Einführung psychoanalytischer Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden in den Maßregelvollzug sowie deren Weiterentwicklung
  • Verantwortliche medizinische Leitung für bis zu 50 forensische Patienten und bis zu 70 Mitarbeitern

Westfälische Klinik Schloss Haldem

  • Beteiligung an der Strukturkommission für diese Einrichtung.
  • Ausarbeitung eines Therapie- und Strukturkonzeptes einschließlich Personalbedarfsermittlung (s.a. Veröffentlichungsliste, Monographien und Sammelbände).
  • Verantwortliche und medizinische Leitung für 70 alkoholkranke, freiwillige Entwöhnungspatienten und 140 Patienten des Maßregelvollzuges.
  • Reduzierung der Entweichungsquote von 300 % auf ca. 100 %.

Medizinalreferent in Münster

  • Aufbau und Leitung der Sozialtherapeutischen Weiterbildung für Mitarbeiter im Stationsdienst in Einrichtungen des Maßregelvollzuges.
  • Vertretung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).
  • Mitglied der Arzneimittelkommission des LWL.
  • Beteiligung an der Personal- und Strukturentwicklung der 21 psychiatrischen Krankenhäuser des LWL.
  • Mitwirkung bei den Erhebungen zur großen Anfrage der SPD-Fraktion des Landtages NRW zur Situation in der Forensischen Psychiatrie (s.a. Veröffentlichungsliste, Monographien und Sammelbände).
  • Einleitung einer europäischen Begleitforschung und Evaluation vorhandener bzw. zu entwickelnder Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter, die mit Sexualdelinquenten therapeutisch arbeiten
  • Aufsicht über den ärztlichen, pflegerischen, sonstigen medizinischen und therapeutischen Dienst in den Kliniken des LWL.
  • Zielplan, Medizinalaufsicht und Qualitätsmanagement für den Maßregelvollzug

Westfälisches Zentrum für Forensische Psychiatrie in Lippstadt

  • Verantwortliche Medizinische Leitung für ca. 400 forensische Patienten und 450 Mitarbeiter.
  • Entwicklung und Einführung einer integrierten Therapieablaufplanung mit kontrollierten Regelkreisen.
  • Überführung und Angliederung der sozialtherapeutischen Weiterbildung an die Fachhochschule Bielefeld (Sozialwesen).
  • Integration der kreativen Therapien mit dem Skulpturenprojekt „Bewältigungen“ inZusammenarbeit mit der Fördergesellschaft Kunst und Psychiatrie mbH (Sponsoring für die Kunstausstellung: „Kunst in ver-rückter Zeit“ Düsseldorf 1997).
  • Anbindung der Supervision an die Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik in Düsseldorf.
  • Interdisziplinäre Forschungen zu Patientenkarrieren und Rückfallhäufigkeit und Wiedereingliederungsqualität der forensischen Patienten in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld.

Ev. Fachkliniken Heidehof gGmbH

  • Umstrukturierung einer Rehabilitationsklinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige gemäß den Vorgaben eines niedrigschwelligen therapeutischen Angebotes
  • Implementierung einer wissenschaftlichen Dokumentation und Überprüfung der aufgenommenen Klientel
  • Eröffnung, Aufbau und Implementierung einer Drogenklinik als zweites Standbein der Gesellschaft
  • Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und Übernahme der Lehrver-antwortung für die Bereich Psychiatrie und Psychotherapie für den Aufbaustudiengang „Künstlerische Therapien“ in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Fachklinik Weinböhla
  • Kooperationsvertrag für Forschung und Lehre mit der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, für das Fachgebiet Forensischen Psychotherapie und Psychotherapie schwerer Persönlichkeitsstörungen
  • Berufung als Gastprofessor an die Universität Kassel für den Fachbereich „Abweichendes Verhalten und Devianzforschung“
  • Vorarbeiten für eine aufsuchende Katamnese als Kooperation zwischen der Fachklinik Heidehof und der Universität Kassel (FB 4 und FB 5)
  • Aufbau einer kombinierten stationären und ambulanten Alkoholentwöhnungsbehandlung
  • Qualitätsmanagement der Entlassungsberichte und der damit verbundenen Beurteilungen